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„Effiziente Logistik, hochmoderne Technik und intensive Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten machen holländisches Obst & Gemüse ganzjährig für den Handel verfügbar.“ Johan Hensen, Geschäftsführer Haluco B.V.
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Aktuelle Zahlen und Fakten aus dem Fruchtgemësesektor:

1.In den Monaten Juni und Juli schlagen Distributionszentren wie Haluco/BGB vier- bis fünfmal soviel Ware um wie im Dezember. Es ist die Hochsaison für Fruchtgemüse.

2.Im Jahr durchlaufen ca. 38 Millionen Kartons mit Obst und Gemüse Wareneingang und -ausgang bei Haluco/BGB.

3.Tomaten, Auberginen, Gurken und Paprika machen rund 85 Prozent des Handelsvolumens aus.

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Fruchtgemüse immer abrufbereit

24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 12 Monate im Jahr – der holländische Gemüsesektor ist Meister in Sachen „Verfügbarkeit". Das Fruchtgemüse gelangt immer frisch und in großen individuellen Auftragsmengen in den deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Was das für die Logistik bedeutet, das weiß Johan Hensen, Geschäftsführer bei Haluco: „Als Handelsunternehmen haben wir uns auf die Vermarktung und den Vertrieb von holländischem Obst und Gemüse spezialisiert. Zusammen mit der Erzeugergemeinschaft Best Growers Benelux, BGB, sorgen wir ganzjährig dafür, dass in den Gemüsetheken in Deutschland jederzeit frische Ware aus Holland liegt."

Auf Achse – effiziente Logistik garantiert Verfügbarkeit

Bei Haluco/BGB werden pro Jahr ca. 38 Millionen Kartons mit Obst und Gemüse umgeschlagen. So viel Frische verfügbar zu machen, erfordert ein effizientes und komplexes Logistiksystem. Mit LKW wird die Ware direkt bei den Gärtnern abgeholt und zu Haluco/BGB gebracht. Durch den Unternehmenssitz im Westen Hollands, wo aufgrund des gemäßigten Küstenklimas am meisten Unterglas-Gemüse angebaut wird, sind die Wege hier sehr kurz. Zu Spitzenzeiten kommen die LKW im 15 Minuten-Takt an die Docks des Wareneingangs bei Haluco/BGB gefahren. Ein Großteil der morgens gelieferten Produkte verlässt abends schon wieder die Halle über den Warenausgang.

Vollautomatische Zuverlässigkeit

Mit einem Warehouse Management System werden die Wege der Produkte digital begleitet. „Die gesamte ‚Logistikkette' verläuft bei uns vollautomatisch: Schon am Wareneingang wird jede Palette gescannt und mit einem weiteren Barcode versehen. So gelangt sie in das Datensystem", erklärt Ali, Leiter des Wareneingangs, während er am Monitor die eingehende Ware überprüft. Im System hinterlegt sind auch die Daten der Aufträge. Dazu gehören, wenn vom Kunden gewünscht, auch eine individuelle Verpackung und Etikettierung der Produkte. Ware, die kurz zwischengelagert wird, geht automatisch auf einem Förderband ins gekühlte Hochregallager.

Tracking & Tracing – Kontrolle in Echtzeit

Die umfassende elektronische Erfassung und Kontrolle der Ware macht nicht nur die Planung der Logistik schneller und effizienter, sondern hat noch einen weiteren Vorteil: Die Herkunft jeder Tomate, Aubergine, Gurke oder Paprika im deutschen Supermarkt ist innerhalb von vier Stunden rückverfolgbar. Zur Kontrolle und Rückverfolgbarkeit gehört auch, dass die Informationen zur eingehenden Ware vom Logistikzentrum direkt an die Gärtner oder Erzeugerorganisationen weitergegeben werden: Durch die schnelle Rückmeldung zu Form, Farbe und Festigkeit der Produkte kann die Zusammenarbeit zwischen Produktion und Logistik innerhalb der Kette und die Qualität der Ware kontinuierlich optimiert werden.

Obst und Gemüse aus aller Welt

Der niederländische Obst- und Gemüsesektor verfügt über eine grenzenlose Lieferkapazität: Er kann dem deutschen Handel ganzjährig komplette Sortimente anbieten. Das liegt auch an den einzigartigen logistischen Rahmenbedingungen in Holland. So trifft täglich ganz in der Nähe vom Westland, dem heimischen Hauptanbaugebiet für Gemüse, zusätzlich frische Importware aus Übersee am Welthafen Rotterdam und am Flughafen Schiphol bei Amsterdam ein. Zusammengestellt werden die Produktlieferungen für die Supermärkte dann in den für Holland typischen "Greenports". Das sind große Handelszentren und Gewerbegebiete wie das, in dem Haluco und BGB liegen, oder der Green Park in Venlo, der fast schon in Deutschland ist. Der Weg in die Gemüsetheke ist danach kurz.